From the magazine sic! 10/2016 | S. 526-528 The following page is 526

«Saunapritschen»
Bundesgericht vom 25. Mai 2016 (I. Zivilrechtliche Abteilung; Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wurde; 4A_44/2016)

Keine Eigenart durchlaufender Stützen bei Saunapritschen

DesG 21; ZPO 55. Der richterliche Beizug von Beweismitteln aus einem früheren Verfahren zwischen den Parteien [hier: ein an Abnehmer gerichteter Katalog] verletzt weder Beweislastregeln noch die Verhandlungsmaxime, wenn eine Partei in den Rechtsschriften darauf verweist (E. 2.2).

DesG 2 I, III. Bei der Beurteilung der Eigenart von Saunapritschenstützen ist es zulässig, einzig auf den optischen Effekt der Stützen [hier: Anschein des Durchlaufens] abzustellen und andere Merkmale wie z.B. geringfügige Verzierungen, die Grundrissform oder Farbe bzw. die Beplankung der Pritsche als unwesentlich zu betrachten (E. 2.3).

LDes 21; CPC 55. Le recours par le tribunal à des moyens de preuve issus de procédures antérieures entre les parties (en l’espèce: un catalogue adressé à des clients) ne viole ni les règles relatives à la charge de la preuve ni la maxime des débats si une partie s’y réfère dans ses écritures (consid. 2.2).

LDes 2 I, III. Il est admissible de ne se fonder que sur…

[…]