From the magazine sic! 9/2019 | S. 489-490 The following page is 489

«Apple»
Bundesgericht vom 9. April 2019 (I. zivilrechtliche Abteilung; Gutheissung der Beschwerde; 4A_503/2018)

Markeneintragung bei gewandeltem Sinngehalt: «Apple» ist «Apple» und nicht «Apfel»

MSchG 2 a. Wird ein Wortzeichen in ausserordentlichen Ausnahmefällen von den massgebenden Verkehrskreisen im aktuellen Sprachgebrauch nicht mehr im lexikalischen Sinn (hier «Apfel»), sondern primär als Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen (hier «Apple») verstanden, ist es als Marke einzutragen (E. 2.3.2-2.3.3).

LPM 2 a. Si, dans des cas excep­tionnels extraordinaires, un signe verbal n’est plus compris dans l’usage actuel de la langue par les milieux intéressés au sens lexical (ici «pomme»), mais en premier lieu comme une référence à une entreprise déterminée (ici «Apple»), il doit être enregistré comme marque (consid. 2.3.2-2.3.3.3).

Die Beschwerdeführerin ersuchte 2013 um Zulassung des Zeichens «Apple» zum Markenschutz für diverse Waren und Dienstleistungen in den Klassen 14, 28 und 37. 2016 liess das IGE das Zeichen für alle beanspruchten Dienstleistungen, nämlich für

Klasse 37: Bauwesen; Reparaturwesen; Installationsarbeiten;

sowie einige Waren, nämlich…

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