From the magazine sic! 5/2020 | S. 246-251 The following page is 246

«Schule mit Sektenhintergrund»
Handelsgericht Zürich vom 31. Oktober 2019 (Teilweise Gutheissung der Klage; HG170247-O)

Persönlichkeitsverletzung durch Presseartikel

ZGB 28 II. Einer Schule in einem ­Presseartikel Sektennähe vorzuwerfen stellt eine erhebliche Beeinträchtigung des Ansehens und damit der Persönlichkeit ihrer Trägerschaft dar (E. 4.1-5.4).

ZGB 28 II. Soweit es sich um einen ­zutreffenden Hinweis auf die Umstände aus der Zeit der Entstehung der Schule handelt, ist ein solcher Eingriff in die Persönlichkeit zwar aus Gründen des öffentlichen Interesses gerechtfertigt. Wenn aber jene Zeit schon lange zurückliegt und heute keine Umstände mehr vorliegen, die ernsthaft auf eine Sektennähe schliessen lassen, stellen Aussagen, welche trotzdem den Eindruck einer bis heute andauernden Sektenverbundenheit erwecken, eine widerrechtliche Persönlichkeitsverletzung dar (E. 4.1-5.4).

CC 28 II. Accuser une école d’être proche d’une secte dans un article de presse constitue une atteinte im­portante à la réputation et donc à la personnalité de ses responsables. (consid. 4.1-5.4).

CC 28 II. Dans la mesure où il s’agit d’une référence…

[…]