From the magazine sic! 7-8/2020 | S. 438-439 The following page is 438

«Zahlungsmoral»
Appellationsgericht Basel-Stadt vom 3. Januar 2020
(Massnahmeentscheid)
(Einzelgericht; Nichteintreten auf das Gesuch; ZK.2019.9)

Ungenügende Bestimmtheit des Rechtsbegehrens

ZPO 59 I; StGB 292; UWG 3 I a. Ein Rechtsbegehren, welches die zu unterlassende Handlung lediglich in generalisierter Weise umschreibt («…direkt oder indirekt in irgendeiner Weise herabzusetzen oder anzuschwärzen…»), ist ungenügend bestimmt. Daran vermögen auch Hinweise auf einzelne verpönte Äusserungen in der Gesuchsbegründung nichts zu ändern (E. 1.3.1-1.3.3).

CPC 59 I; CP 292; LCD 3 I a. Une conclusion qui ne décrit les actes à interdire que d’une manière générale («…déprécier ou dénigrer directement ou indirectement de quelque manière que ce soit… ») n’est pas suffisamment déterminée. Même des références, dans la motivation de la demande, à des déclarations proscrites ne peuvent rien y changer (consid. 1.3.1-1.3.3).

Aus den Erwägungen:

1.3.1 Das Gericht hat das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen von Amtes wegen zu prüfen (Art. 60 ZPO). Dazu ­gehört auch die Einhaltung des Gebots der genügenden Bestimmtheit des Rechtsbegehrens (S. Zingg,…

[…]