Herausgeber

Das hochkarätige sic! Herausgebergremium aus Wissenschaft und Praxis garantiert den sicheren Blick auf aktuelle Entwicklungen und die kompetente Einschätzung sowie die inhaltliche Qualität der sic!


Prof. Dr. iur. Marc Amstutz

Marc Amstutz ist Professor für Privat- und Handelsrecht sowie Rechtstheorie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg.

Nach seinem Abschluss an der Universität Bern und seiner Promotion an der Universität Zürich erwarb er seinen LL.M. von der Harvard Law School und war anschliessend Gastwissenschaftler an der Boston University.

Prof. Amstutz hat zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen des Wirtschafts- und Handelsrechts (insbesondere im Wettbewerbsrecht) sowie der Rechtstheorie veröffentlicht.

Dr. iur. Mathis Berger

Mathis Berger ist Partner bei Nater Dallafior Rechtsanwälte.

Er ist vorwiegend im Bereich für Immaterialgüter-, Informations-, Medien-, Werbe-, Wettbewerbs- und Kartellrecht tätig und vertritt Klienten in handels- und gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten.

Seit 2002 ist Mathis Berger Lehrbeauftragter der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich für Immaterialgüterrecht und Vorsitzender Herausgeber der Zeitschrift sic!

Prof. Dr. iur. Reto M. Hilty

Reto Hilty ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb in München. Im Nebenamt ist er zudem ordentlicher Professor an der Universität Zürich und Honorarprofessor an der Universität München. Von verschiedenen chinesischen Universitäten erhielt er Honorar- oder Gastprofessuren (Zhongnan University of Economics and Law, Wuhan; Xiamen University; Huazhong University of Science and Technology, Wuhan; Tongji University, Shanghai; Renmin University, Beijing).

Er studierte zunächst an der ETH Zürich Maschinenbau (bis zur 1. Zwischenprüfung), anschliessend Rechtswissenschaften an der Universität Zürich. Dort promovierter er 1989 im Bereich des Patentrechts.

Nach einigen Jahren Gerichtstätigkeit konzentrierte er sich auf seine wissenschaftliche Karriere. Parallel war er von 1994 bis 1997 als Abteilungsleiter und Direktionsmitglied am Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum in Bern tätig. Im Jahr 2000 habilitierte er sich an der Universität Zürich. Im gleichen Jahr wurde er zum ordentlicher Professor für Technologie- und Informationsrecht an die ETH Zürich berufen, kurz danach folgte der Ruf an das Max-Planck-Institut, wohin er 2002 wechselte, sowie der Ruf an die Universität Zürich. Er ist spezialisiert auf das Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht sowie das Vertragsrecht; innerhalb dieser Rechtsgebiete konzentriert er sich unter anderem auf die Auswirkungen neuer Technologien und Geschäftsmodelle sowie die europäische und internationale Rechtsharmonisierung.

Dr en droit Anne-Virginie La Spada

Anne-Virginie La Spada ist Rechtsanwältin bei BMG Avocats in Genf.

Sie hat einen Master-Abschluss in Rechtswissenschaften der Cornell University (USA) und einen Doktortitel in Rechtswissenschaften der Universität Lausanne und ist an den Rechtsanwaltskammern in Genf und New York zugelassen. Sie berät Schweizer und internationale Mandanten in den Bereichen geistiges Eigentum (Marken, Geschmacksmuster, Urheberrecht), unlauteren Wettbewerb und Internetrecht. Sie interveniert regelmäßig in Verfahren vor dem Institut für Geistiges Eigentum und vor Gerichten. Sie arbeitet als Expertin im WIPO Arbitration and Mediation Center für Domain-Namensstreitigkeiten.

In Bezug auf Verträge verfügt Anne-Virginie La Spada über weitreichende Erfahrung in der Aushandlung und Gestaltung von Verträgen über Rechte des geistigen Eigentums (Lizenz, Franchise, Verlagswesen usw.) und Handelsverträge, insbesondere auf dem Gebiet der Rechte des geistigen Eigentums. Vertrieb und E-Commerce. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Websites sind ebenfalls Teil ihrer Praxis.

Prof. Dr. iur Eugen Marbach

Eugen Marbach ist Fürsprecher und Partner in der Kanzlei Fuhrer Marbach & Partner.

lic. iur. et lic. oec. publ. Roland Mathys LL.M.

Roland Mathys ist Rechtsanwalt und Partner der Wirtschaftsanwaltskanzlei Schellenberg Wittmer in Zürich. Dort leitet er das Praxisteam Technologie/Daten/Digital/Cyber.

Roland Mathys hat in Zürich Wirtschaftsinformatik und in Basel Jurisprudenz studiert sowie ein Nachdiplomstudium in Technologierecht an der London School of Economics (LSE) absolviert. Er ist seit dem Jahr 2000 als Anwalt zugelassen und praktiziert seit 2008 als Partner in den Bereichen Informations- und Telekommunikationsrecht, Datenschutz und Datenrecht, neue Technologien (z.B. Internet of Things, künstliche Intelligenz) sowie Cybercrime und -security. Zu seinen vorrangigen Tätigkeitsgebieten zählen das IT-Outsourcing, Softwarelizenzfragen, das IT-Vertragswesen und umfassende Datenschutz Compliance-Programme. In diesen Gebieten publiziert er regelmässig und tritt als Referent an internationalen und nationalen Konferenzen auf.

Roland Mathys ist Mitglied des Verwaltungsrats eines Technologieanbieters im Bereich linguistischer Suchmechanismen und -algorithmen. Er hat Einsitz im Board of Directors und ist Co-Chair des Data Protection Committee der International Technology Law Association (ITechLaw), der weltweit grössten Organisation von Technologieanwälten, ist Officer des Technology Law Committee und Chair des Outsourcing and Shared Services Subcommittee der International Bar Association (IBA) und leitet die Rechtskommission von swissICT, dem grössten ICT-Verband der Schweiz.

Prof. Dr. iur. Cyrill P. Rigamonti LL.M, S.J.D.

Cyrill P. Rigamonti ist ordentlicher Professor für Wirtschaftsrecht, Direktor am Institut für Wirtschaftsrecht und Vorsteher des Departements Wirtschaftsrecht der Universität Bern. Zudem leitet er das Center for the Law of Innovation and Competition (CLIC).

Prof. Rigamonti studierte Rechtswissenschaft an der Universität Zürich (lic.iur., Dr.iur.), am Georgetown University Law Center (LL.M.) sowie an der Harvard Law School (S.J.D.) und wurde an der Universität Bern habilitiert. Er ist sowohl in der Schweiz als auch in New York als Anwalt zugelassen und absolvierte vor seiner praktischen Tätigkeit als Anwalt in Zürich Praktika in der Patentrechtsabteilung einer amerikanischen Anwaltskanzlei und beim U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden unter anderem mit dem Prix Jubilé der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie dem Addison Brown Prize und dem Mancini Prize der Harvard Law School ausgezeichnet.

Prof. Rigamonti ist unabhängiges Mitglied der Eidgenössischen Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (ESchK) und figuriert auf der Liste der Schiedsrichter, die vom U.S. Department of Commerce und der Schweizerischen Bundesverwaltung im Rahmen des Swiss-U.S. Privacy Shield Framework Binding Arbitration Program erstellt wurde.

Prof. Dr. iur. Florent Thouvenin

Florent Thouvenin ist ausserordentlicher Professor für Informations- und Kommunikationsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich.

Er ist 1975 in Zürich geboren und hat an der Universität Zürich studiert, doktoriert und habilitiert. Er war wissenschaftlicher Assistent an der ETH und an der Universität Zürich, praktizierte als Rechtsanwalt in einer Zürcher Wirtschaftskanzlei und war Senior Research Fellow in einem Forschungsprojekt der Universität Zürich sowie Assistenzprofessor an der Universität St.Gallen (HSG).

In seiner Forschung befasst er sich mit Fragen des Immaterialgüter- und Wettbe-werbsrechts (insb. UWG) und mit Rechtsfragen rund um neue Technologien. Die Schwerpunkte liegen derzeit auf dem Urheber- und Datenschutzrecht, insb. auf der Frage nach einem angemessenen und funktionierenden Schutz der Privatsphäre in der digitalen Gesellschaft.

Florent Thouvenin ist unter anderem Vorsitzender des Leitungsausschusses des Center for Information Technology, Society, and Law (ITSL) und Direktor der Digital Society Initiative (DSI) der Universität Zürich sowie assoziierter Fellow am Collegium Helveticum.

Prof. Dr en droit Jacques de Werra

Jacques de Werra ist seit 2006 Professor für Vertragsrecht und Immaterialgüterrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Genf und seit 2015 Dekan der Universität Genf (wo er insbesondere für die digitale Agenda der Universität verantwortlich).

Er promovierte in Schweizer Recht und Rechtsvergleichung, den er 1996 als Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gewerblichen Rechtsschutz in München abschloss. Er ist als Anwalt zugelassen und erwarb 2001 einen LL.M. von der Columbia Law School in New York. Seit 2002 ist er Mitglied der New Yorker Anwaltskammer. Er war Fellow (2012-2013) und dann Fakultätsmitglied (2013-2014) bei Berkman Klein. Das Zentrum für Internet und Gesellschaft hatte Gastprofessuren an Universitäten wie der Stanford Law School, der Nagoya University und der City University in Hongkong inne. Er hat Artikel in führenden Zeitschriften veröffentlicht (darunter das Harvard Journal of Law and Technology und das Columbia VLA Journal of Law and Arts) und ist Mitorganisator der WIPO Joint Summer University on Property. Intellektuelle und Sommerschule für Internetrecht.

Jacques de Werra ist der wissenschaftliche Herausgeber einer Reihe von Büchern über geistiges Eigentum, in der die Beiträge der jährlichen Konferenzen zum Recht des geistigen Eigentums an der Universität Genf veröffentlicht werden.

PD Dr. iur Gregor Wild

Nach der Promotion im Urheber- und Leistungsschutzrecht und seiner Tätigkeit in der Markenabteilung am Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE) nahm Gregor Wild im Jahr 2002 seine Tätigkeit als spezialisierter Anwalt im Bereich des Immaterialgüterrechts auf. Auf den 1. Januar 2012 wählte ihn der Bundesrat zum Mitglied der Eidgenössischen Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten (ESchK). Basierend auf seiner Habilitationsschrift «Publizität und Register im gewerblichen Rechtsschutz» ernannte ihn die Universität Luzern im Jahr 2015 zum Privatdozenten und erteilte ihm die akademische Lehrbefugnis.

Die praktische Tätigkeit von Gregor Wild als Anwalt ist auf das Urheber-, Kennzeichen- und Designrecht sowie auf damit verbundene Vertrags- und Verfahrensfragen fokussiert. Mittlerweile verfügt er in diesem Bereich über praktische Erfahrung in weltweit mehr als 80 Jurisdiktionen. Fragen betreffend die Übertragung von Immaterialgüterrechten sowie Modalitäten und Wirkungen der Immaterialgüterregister bilden einen Schwerpunkt seiner Forschung und Praxis.

Er ist (Mit-)Autor diverser Monographien, Kommentare und Lehrbücher im Bereich des Immaterialgüterrechts.

Korrespondenten

  • Europäisches Urheber- und Informationsrecht: Prof. Dr. Reto M. Hilty, Direktor Max-Planck-Institut, München / Universität Zürich
  • Europäisches Kennzeichen- und Designrecht: Prof. Dr. Annette Kur, Max-Planck-Institut, München
  • Europäisches Technologierecht: Dr. Stefan Luginbühl, Rechtsanwalt, Europäisches Patentamt, München
  • Europäisches Wettbewerbsrecht: Prof. Dr. Marc Amstutz, Rechtsanwalt, Universität Freiburg
  • Internationale Rechtsentwicklung: Prof. Dr. Felix Addor, Fürsprecher, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum, Bern
  • Schweizerische Wettbewerbskommission: Dr. Oliver Schaller, Vizedirektor Sekretariat WEKO, Bern